Dokumentation zum Behandlungsverlauf bei Dr. Schilderoth Centro Dental (Chronologisch)
Diese Seite dokumentiert meinen persönlichen Behandlungsverlauf bei Dr. Gert Schilderoth (Centro Dental, Alfaz del Pi) zwischen September 2023 und Juli 2025.
Grundlage der Darstellung sind Behandlungsunterlagen, Zahnfilme, klinische Fotos, Befundberichte, zwei unabhängige Gutachten, die späteren Nachbehandlungen sowie eigene Beobachtungen während des gesamten Behandlungsverlaufs.
Die Dokumentation verfolgt das Ziel, den zeitlichen Ablauf der Behandlung sowie die später festgestellten Befunde und deren Nachbehandlung nachvollziehbar darzustellen. Alle wesentlichen Ereignisse werden anhand der vorhandenen Unterlagen chronologisch dokumentiert.
Während der Behandlung traten an mehreren Zähnen Beschwerden auf, die vor Behandlungsbeginn nach den vorliegenden Unterlagen und den späteren Gutachten nicht bestanden. Nach Abschluss der Behandlung wurden deshalb weitere Untersuchungen, Zweitmeinungen und schließlich zwei unabhängige Gutachten eingeholt. Im Anschluss erfolgten umfangreiche Nachbehandlungen und Revisionen.
Diese Dokumentation fasst die Chronologie des Behandlungsverlaufs, die späteren Beschwerden, die gutachterlichen Feststellungen sowie die Ergebnisse der Nachbehandlungen an einer Stelle zusammen.
Die Darstellung erfolgt möglichst sachlich und chronologisch. Aufgrund der Vielzahl der Ereignisse und meiner persönlichen Betroffenheit lassen sich einzelne emotionale Formulierungen nicht vollständig vermeiden.
Die abschließende medizinische und rechtliche Bewertung bleibt den zuständigen Gutachtern und Gerichten vorbehalten.

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Ausgangssituation
Vor Beginn der Behandlung bei Dr. Gert Schilderoth bestanden nach den vorliegenden Unterlagen an den Zähnen 24, 35 und 36 keine Beschwerden. Auch ich selbst hatte an diesen Zähnen keinerlei Schmerzen oder Funktionseinschränkungen wahrgenommen.
Anlass für die Behandlung war eine empfindliche Stelle im Bereich des Zahnfleisches an Zahn 16. Gleichzeitig wollte ich die Zahnlücken an den Positionen 25 und 34 schließen lassen sowie die vorhandenen Kronen an den Zähnen 11 und 21 erneuern.
Nach den späteren Gutachten wurde der radiologische Ausgangszustand anhand der Panoramaröntgenaufnahme vom 23.09.2022 beurteilt. Dabei wurden die Zähne 24, 35 und 36 als unauffällig beziehungsweise apikal ohne pathologischen Befund beschrieben. Für Zahn 16 dokumentierte der Gutachter eine koronale Aufhellung.
Diese Ausgangsbefunde sind für den weiteren Behandlungsverlauf von Bedeutung, da sich mehrere spätere Beschwerden auf Zähne bezogen, die vor Behandlungsbeginn unauffällig waren.
Beginn der Behandlung
Am 05.09.2023 stellte ich mich wegen der empfindlichen Zahnfleischstelle an Zahn 16 bei Dr. Gert Schilderoth vor.
Nach den ersten Untersuchungen wurde am 12.09./19.09.2023 eine Wurzelkanalbehandlung an Zahn 16 durchgeführt.
Am 26.09.2023 folgte die Präparation mehrerer Zähne (11, 21, 24, 26, 35, 36, 45) für die geplanten Kronen- und Brückenversorgungen. Danach fühlten sich die Zähne 24, 35, 36 plötzlich extrem empfindlich an. Bereits nach diesem Behandlungstermin löste sich die provisorische Krone an Zahn 35 noch am selben Tag wieder und musste erneut befestigt werden.
Verlauf der Behandlung
Nach der Präparation und Eingliederung der provisorischen durch Dr. Schilderoth traten erstmals Beschwerden an mehreren Zähnen auf.
Dazu gehörten insbesondere Beschwerden im Bereich der Brücke 35/36, ein Beweglichkeitsgefühl, unangenehmes Gefühl beim Aufbeißen sowie später Beschwerden an Zahn 24 (Pieksen im Zahninneren) und eine fortbestehende empfindliche Stelle an Zahn 16.
Während der folgenden Monate wurden wiederholt Nachbehandlungen durchgeführt. Mehrfach mussten Kronen und Brücken entfernt, erneut eingesetzt und für weitere Behandlungen geöffnet werden. Trotz dieser Maßnahmen bestanden verschiedene Beschwerden weiter.
Warum diese Dokumentation entstand
Da die Beschwerden auch nach Abschluss der Behandlung nicht verschwanden, suchte ich weitere Zahnärzte auf und ließ die Behandlung unabhängig überprüfen.
Im Laufe der Zeit wurden mehrere Befundberichte erstellt, zwei unabhängige Gutachten eingeholt sowie umfangreiche Nachbehandlungen durchgeführt.
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen bilden die Grundlage dieser Dokumentation.
Beschwerden und gesundheitliche Folgen
Während und nach den Behandlungen bei Dr. Schilderoth traten Beschwerden an mehreren behandelten Zähnen auf. Einige dieser Beschwerden bestanden über viele Monate fort und machten weitere Untersuchungen sowie umfangreiche Nachbehandlungen erforderlich.
Zahn 16
Anlass der Behandlung war eine empfindliche Stelle im Bereich des Zahnfleisches an Zahn 16. Trotz der im September 2023 durchgeführten Wurzelkanalbehandlung durch Dr. Schilderoth besserte sich diese Stelle nicht.
Über einen Zeitraum von nahezu zwei Jahren blieb die empfindliche Stelle bestehen und wurde erst im Juli 2025 bei Einholung einer Zweitmeinung als Zahnfistel diagnostiziert. Während der gesamten Behandlungszeit bei Dr. Schilderoth (September 2023 bis März 2025) erklärte er wiederholt, die Stelle sei unbedenklich und benötige lediglich mehr Zeit zur Abheilung.
Erst nach der Revision der Wurzelkanalbehandlung begann die Zahnfistel an Zahn 16 abzuheilen. Bei der Revision wurden nach Angaben der behandelnden Zahnärztin Dr. Schüler-Schm. ein unbehandelter Wurzelkanal sowie unvollständige Wurzelkanalfüllungen von Dr. Schilderoth festgestellt. Diese Befunde stimmen mit den späteren gutachterlichen Feststellungen überein und könnten erklären, weshalb die Zahnfistel über einen so langen Zeitraum fortbestand.
Zahn 24 / Brücke 24–26
Nach der Präparation und Eingliederung der Brücke 24–26 traten erstmals stechende Schmerzen im Inneren von Zahn 24 auf, insbesondere bei Kontakt mit kalten Flüssigkeiten.
Die Beschwerden bestanden bis zur späteren Wurzelkanalbehandlung von Zahn 24 und verschwanden unmittelbar nach deren Durchführung. Im ersten Gutachten wurde festgestellt, dass Dr. Schilderoth eine unpassende Brücke auf den Zähnen 24-26 eingesetzt hat. Im zweiten Gutachten wird dieser Verlauf als vereinbar mit einer sekundären pulparen Komplikation im Zusammenhang mit der prothetischen Versorgung beschrieben.
Brücke 35/36 sowie Zähne 35 und 36
Nach der Präparation der Zähne 35 und 36 sowie der Eingliederung der Brücke durch Dr. Schilderoth traten erstmals Beschwerden beim Aufbeißen, eine extreme Empfindlichkeit der Zähne sowie ein Beweglichkeitsgefühl der Brücke auf.
Im weiteren Verlauf lockerte sich die Brücke mehrfach und musste wiederholt entfernt und erneut eingesetzt werden. Dadurch mussten die von der 1. Abschleifung extrem empfindlich gewordenen Zähne ein zweites Mal nachbeschliffen werden.
Nach den Wurzelkanalbehandlungen durch Dr. Schilderoth kam es zusätzlich zu weiteren Beschwerden. An Zahn 35 entwickelte sich nach dem Aufplatzen einer Versiegelung ein Brennen im Zahninneren. Bevor das Brennen im Zahninneren begann, zeigte ich Dr. Schilderoth die Aufplatzung der von ihm durchgeführten Versiegelung, aber er hatte die Aufplatzung unbehandelt gelassen. Die Beschwerden bestanden über einen längeren Zeitraum.
Erst nach Entfernung der Brücke und Rekonstruktion der Zähne verschwanden die Beschwerden an Zahn 35. Nach der Revision der Wurzelkanalbehandlungen traten auch die Aufbissbeschwerden auf den Zahn 36 nicht erneut auf.
Gutachten und unabhängige Befunde
Da die Beschwerden trotz der durchgeführten Behandlungen über einen langen Zeitraum fortbestanden, ließ ich die von Dr. Schilderoth durchgeführten Behandlungen an meinen Zähnen unabhängig überprüfen.
Hierfür wurden mehrere Zweitmeinungen, zwei zahnärztliche Gutachten, kieferchirurgische Untersuchungen sowie Befundberichte vor und nach den späteren Revisionen eingeholt.
Die Gutachten bewerteten dabei sowohl die ursprünglichen Behandlungen als auch die radiologischen Befunde und den klinischen Zustand der betroffenen Zähne.
Zahn 16
Sowohl das deutsche als auch das spanische Gutachten bewerteten die Wurzelkanalbehandlung von Dr. Schilderoth an Zahn 16 als unvollständig.
Im ersten Gutachten wurde die fortbestehende Zahnfistel dokumentiert und eine weitere Behandlung empfohlen.
Das zweite Gutachten bestätigte zusätzlich die unvollständige Wurzelkanalfüllung sowie einen Knochenabbau (Osteolyse) im Bereich der Wurzelspitze.
Bei der späteren Revision wurden nach Angaben der behandelnden Zahnärztin ein unbehandelter Wurzelkanal sowie unvollständige Wurzelkanalfüllungen festgestellt.
Nach der Revision begann die zuvor über lange Zeit bestehende Zahnfistel erstmals abzuheilen.
Zahn 24 / Brücke 24–26
Das erste Gutachten stellte fest, dass die durch Dr. Schilderoth eingegliederte Brücke 24-26 an Zahn 26 die Präparationsgrenze distal nicht vollständig erreicht.
Im zweiten Gutachten wurde dieser Befund bestätigt und als klinisch relevant bewertet, da dadurch das Risiko einer bakteriellen Mikroleckage und weiterer biologischer Komplikationen erhöht sein kann.
Weiter wird beschrieben, dass meine Beschwerden an Zahn 24 mit der Eingliederung der Brücke durch Dr. Schilderoth vereinbar mit einer sekundären Schädigung des Zahnnervs im Zusammenhang mit der prothetischen Versorgung waren.
Brücke 35/36 sowie Zahn 35 und 36
Bereits während der Behandlung traten nach der Präparation und Eingliederung der Brücke durch Dr. Schilderoth erstmals Beschwerden im Bereich der Zähne 35 und 36 auf.
Das erste Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass die unvollständige Wurzelkanalfüllung an Zahn 36 durch Dr. Schilderoth wahrscheinlich die Ursache der anhaltenden Beschwerden im linken Unterkiefer war.
Das zweite Gutachten bestätigte diesen Befund zusätzlich durch die radiologischen Aufnahmen und empfahl ebenfalls eine erneute Wurzelkanalbehandlung.
Nach Entfernung der Brücke sowie der Revision der Wurzelkanalbehandlungen traten die zuvor bestehenden Aufbissbeschwerden nicht erneut auf.
Nachbehandlungen
Da die Beschwerden trotz Abschluss der ursprünglichen Behandlung weiterhin bestanden, wurden sämtliche von Dr. Schilderoth angefertigten Kronen- und Brückenversorgungen an den betroffenen Zähnen entfernt.
Im Anschluss erfolgten umfangreiche Revisionen der Wurzelkanalbehandlungen sowie eine erneute prothetische Versorgung.
Bereits unmittelbar nach Entfernung der Brücke 35/36 verschwanden die zuvor bestehenden Beschwerden an Zahn 35.
Nach der Revision der Wurzelkanalbehandlungen an den Zähnen 35 und 36 traten auch die Aufbissbeschwerden nicht erneut auf.
Nach der Revision von Zahn 16 begann die über lange Zeit bestehende Zahnfistel erstmals abzuheilen.
Die später angefertigten Befundberichte dokumentieren den Zustand vor und nach den Revisionen einschließlich einer Vorher-/Nachher-Fotodokumentation.
Kommunikation nach Abschluss der Behandlung
Nach Abschluss der Behandlung versuchte ich mehrfach, mit Dr. Schilderoth Kontakt aufzunehmen.
Ich bat um Unterstützung bei der Klärung der weiterhin bestehenden Beschwerden, um Übersendung meiner Patientenakte sowie um eine Prüfung möglicher Gewährleistungsansprüche, nachdem mehrere seiner Versorgungen im Rahmen der Revision entfernt werden mussten.
Mehrere E-Mails blieben zunächst unbeantwortet.
Erst nach Einschaltung der spanischen Zahnärztekammer erhielt ich meine Patientenakte mehrere Monate später.
Da auf meine Anfragen anschließend ebenfalls keine Lösung erfolgte, sah ich mich schließlich veranlasst, anwaltliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Schlusswort
Diese Dokumentation entstand nicht unmittelbar nach Abschluss der Behandlung, sondern entwickelte sich über einen Zeitraum von rund drei Jahren.
Mit jeder weiteren Untersuchung kamen neue medizinische Unterlagen hinzu – darunter Befundberichte, zwei unabhängige Gutachten, kieferchirurgische Untersuchungen sowie die Ergebnisse der späteren Revisionen.
Ziel dieser Dokumentation ist es, den gesamten Behandlungsverlauf anhand der vorhandenen Unterlagen nachvollziehbar darzustellen und die medizinischen Feststellungen chronologisch zusammenzuführen.
Die abschließende medizinische und rechtliche Bewertung bleibt den zuständigen Gutachtern und Gerichten vorbehalten.
Sonstiges
Aufplatzung der Versiegelung:

Laut Google-Bewertungen gibt es wohl mehrere unzufriedene ehemalige Patientinnen:

Auch meine Erfahrung wurde versucht zu entfernen:

Gelöschte Google-Bewertungen/Erfahrungen archiviert:


„Marita Klein“ hat Dr. Schilderoth positiv bewertet, dabei ist sie offenbar eine Kollegin oder Freundin von Gert Schilderoth und Conny Schilderoth:

Bild „Dr. Schilderoth Google-Bewertung von Marita Klein“ anzeigen
Bei weiteren Recherchen stolperte ich auch auf diverse 5-Sterne-Bewertungen von auffällig vielen neuen Google-Accounts, die bisher ohne vorherige Aktivität auf Google waren:

Bild „Dr. Schilderoth dubiose Google-Bewertungen“ anzeigen
Dr. Schilderoth forderte von mir die Entfernung meiner öffentlichen Meinung, erst dann erhalte ich meine Patientenakte
Ich habe Dr. Schilderoth um meine Patientenakte gebeten, aber er ignorierte 3 Monate alle E-Mails und Anfragen zu meiner Patientenakte. Erst als ich die spanische Zahnärztekammer um Hilfe gebeten habe, antwortete er mir. Seine Forderung per E-Mail als Screenshot:

